Beim Pferd ist der Begriff „Trageerschöpfung“ mittlerweile allgegenwärtig. Doch um zu verstehen, was das genau bedeutet, muss man sich näher mit der Biomechanik des Vierbeiners beschäftigen.

Die Statik eines Tieres kann man mit einer Mischung aus Golden Gate Bridge und Flitzebogen erklären. Oberhalb der Wirbelsäule verläuft die Rückenmuskulatur und stabilisiert diese. Die Bauchmuskulatur spannt den Bogen auf. Allein im Stand ruhen beim Hund 60% des Gewichtes auf den Vorderbeinen. Je schneller die Gangart, desto höher das Gewicht, das die Vorderbeine tragen müssen. Der Rumpf hängt zwischen den Schulterblättern wie von einer Hängematte getragen in der Brustmuskulatur. Diese Konstruktion ist einerseits ein guter Stoßdämpfer und hilft andererseits durch Anheben bzw. Absenken des Brustkorbes in der Bewegung Energie zu sparen, so ähnlich wie eine Skiabfahrt ins Tal.

Sind die Rücken- und die Bauchmuskulatur zu schwach, um den Rumpf gut zu stabilisieren, so lastet immer mehr Gewicht in der Brustmuskulatur-Hängematte. Irgendwann verspannt diese und die Rumpfaufhängung ist nicht mehr elastisch. Die Hängematte hängt sozusagen durch. Kompensatorisch verhärtet sich auch die Nackenmuskulatur und die Vorderbeine müssen aktiv mit dem Kopf-Arm-Muskel angehoben werden. Die Brustmuskulatur kann nun ihre Stoßdämpferfunktion nicht mehr wahrnehmen und die Gelenke werden stärker beansprucht. Durch das Absinken des Brustkorbs verspannt sich auch die Lendenpartie übermäßig.

Die Folge: Wirbelsäule, Hüfte und Knie werden überlastet. Der Körperschwerpunkt wird immer weiter Richtung Vorderbeine verschoben. Das kann zu Schmerzen, degenerative Erkrankungen und Verletzungen führen. Caniskinetic hilft eine gute Core-Muskulatur, also ein elastisches Stützskorsett für das Skelett des Hundes aufzubauen und hilft ihm so zu helfen den Teufelskreis zu durchbrechen.

Ein Gedanke zu „Trageerschöpfung gibt es auch beim Hund“

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